30. September 2022
– 3. Oktober 2022:

Reise an die Neiße
mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Franken e. V.


Freitag, 30. September 2022
Abfahrt in Nürnberg um 8 Uhr, (Ansbach um 7 Uhr), Ankunft nachmittags
in Brody (Polen), Bezug des Hotels.
Free Besichtigung des ehemaligen Parks und von Schloß Pförten,
Abendessen im Schloß.


Samstag, 1. Oktober 2022
Nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Guben. Stadtführung in Guben
und Gubin. Kaffeepause in Guben oder Muskau.
Weiterfahrt nach Bad Muskau, Besichtigung des Parks beiderseits der
Neiße (ohne Führung). Der Parkt ist UNESCO-Weltkulturerbe.
Weiterfahrt nach Görlitz, Bezug des Hotels in Görlitz, Abend zur freien
Verfügung.


Sontag, 2. Oktober 2022
Nach dem Frühstück Stadtführung in Görlitz, Nachmittag zur freien
Verfügung, Möglichkeit zum Besuch von Zgorzelec (fußläufig erreichbar).
Gemeinsames Abendessen in einem Görlitzer Restaurant


Montag, 3. Oktober 2022
Nach dem Frühstock Rückfahrt nach Nürnberg
Die Fahrt kann nur stattfinden, wenn mindestens 20 Personen an
dieser Reise teilnehmen. 

WIr bitten zunächst um unverbindllche
aber stark interessierte Anmeldung bis 15. Juli 2022. Erst danach
können wir den Relsepreis kalkulieren.
Anmeldung bei Polenreisen Nürnberg, Hintere Insel Schütt 34, 90403 Nürnberg

info@polenreisen-nuerberg.de
Telefon 0911 225031

9. September 2022: Polen-Ukraine - Eindrücke aus Krakau

Wir laden nach Ansbach ein!
 
Ort: Pfarrzentrum St. Ludwig
 
Wann: Freitag, 09.09.2022, 19:30 Uhr
 
Musikalisch-literarischer Informationsabend
Die Verbundenheit von Polen mit der Ukraine hat tragfähige, historische Wurzeln, die an diesem Abend beschrieben werden. Mehr als 4,7 Millionen ukrainische Kriegsflüchtlinge wurden seit Beginn des verbrechreischen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine in Polen aufgenommen, die große Mehrzahl in Familien! Um einen Eindruck von den Umständen der Unterstützung zu geben und konkrete Kenntnisse über die von Polen geleistete Hilfe zu vermitteln, laden wir Sie zu einem informativen und unterhaltsamen Treffen mit dem polnisch-ukrainischen Paar Artur und Zoriana Grzybowska ein, das in Krakau lebt. Artur ist polnischer Historiker und Gästeführer, Zorina stammt aus der Ukraine und ist Musikerin. Beide sind von Beginn des Krieges in der Unterstützung der Flüchtlinge in Krakau engagiert.
 
 
EBW Ansbach in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung 
und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Franken
Fotos Walter Plachetta

24. Juli 2022: Märchenstunde

– eine Einladung für Groß und Klein

Ort: Krakauer Haus

Wann: 14:30

Die bekannte Märchenerzählerin, Frau Reingard Fuchs wird uns polnische Märchen in deutscher Sprache vorstellen.

Im Klutentretersaal im Krakauer Haus stehen leider nur 20 Plätze zur Verfügung. Wir bitten Sie daher um rechtzeitige Anmeldung. 

Bild  Zosia Samosia von Vincent, 9 Jahre

8. Juli 2022: Izabella Effenberg and Friends

KonzertIzabella Effenberg and Friends

Ort: Heilig-Geist-Spital, Kleiner Saal 3. OG Hans-Sachs-Platz 2, 90403 Nurnberg

Wann: 18:30

Wir werden sehen und hören:
 
Izabella Effenberg – Glasharfe, Array Mbira, Sundrum, Steeldrum, singende Sage 

Milana Hoge – Keltische und Konzert-Harfe

Anton Mangold – Keltische und Konzert-Harfe
 

Eintritt frei

Sie haben aber die Moglichkeit, fur aus der Ukraine geflüchtete Frauen und Kinder in Polen zu spenden.


Artikel aus den Nürnberger Nachrichten:

Izabella Effenberg

Die Multiinstrumentalistin Izabella Effenberg ist Künstlerin des Monats Juli

Musikerin mit Schlagkraft

Izabella Effenberg, in Polen geborene, aber seit vielen Jahren in ihrer Wahlheimat Nürnberg lebende Musikerin, sprüht vor Ideen und Energie. Als Komponistin, Arrangeurin, Organisatorin, Forscherin aber vor allem als Vibraphonistin, sowie Sammlerin und Interpretin seltener Klanginstrumente begeistert sie seit Jahren nicht nur die Region, sondern ganz Deutschland und die gesamte internationale Szene.

Sie spielte und spielt u.a. mit Katja Riemann, Nils Landgren, Lars Danielsson, Thilo Wolf, Efrat Alony, Mulo Francel und Quadro Nuevo und auf Festivals wie dem Ystad Jazz Festival in Schweden, Jazzbaltica oder Offbeat JazzF in der Schweiz.

Fünf Jahre lang studierte Effenberg an den Musikhochschulen in Posen und Danzig klassisches Schlagzeug. Um ihr Spektrum zu erweitern, hängte sie gleich noch ein Jazz-Studium beim Vibraphonisten Bill Molenhof und bei Roland Neffe dran. Im März 2012 hat sie das Diplom, 2014 den Master an der Hochschule für Musik in Nürnberg abgeschlossen. Schon früh erhielt die Polin Stipendien und Preise bei Wettbewerben. 2018 folgte der Kulturpreis der Stadt Nürnberg und 2020 der Kulturförderpreis des Bezirks Mittelfranken. Im gleichen Jahr gewann sie beim Wettbewerb „Woman in Jazz – Next Generation“, was ein großes Konzert in Halle zur Folge hatte.

Izabella Effenberg schafft in ihrer Musik ganz eigene Klangwelten. Stilistisch ist sie in der Klassik ebenso zuhause wie im Jazz und der World-Musik. Was sie aber vor allem auszeichnet, ist Ihr kongeniales Vibraphon- und Marimbaphonspiel ebenso wie der Einsatz ihrer seltenen Instrumente.

„Ich sehe mich selbst als Multiinstrumentalistin“, erläutert Effenberg. „Vieles wird miteinander vermischt und kommt in einen Topf. Marimbaphon, Xylophon, Glockenspiel, diverse Gongs und Glocken habe ich immer benutzt – aber es kamen eben mehr und mehr außergewöhnliche Klangerzeuger dazu: Bei der „Glasharfe“ werden die Töne gespielt, indem man mit angefeuchteten Fingern den Glasrand reibt, die Stimmung erfolgt durch den Schliff. „Crotales“ sind chromatisch gestimmte kleine Messingzimbeln. Bei der „Singenden Säge“ werden die Tonhöhen durchs Biegen des Sägeblatts verändert. Und irgendwann kamen Kalimba und Steelpan dazu. Schließlich fand ich ein ganz besonderes Instrument: die Array Mbira, der ich meine dritte CD mit dem Titel „Crystal Silence“ gewidmet habe“. Die Array Mbira gehört zur Familie der Lamellaphone und erzeugt auf 150 Lamellen und über 5 Oktaven leise träumerische Melodien. „Ich wollte das Instrument gerne solo präsentieren, weil es ganz eigene Stimmungen erzeugen kann.“

Neue Klangdimensionen

Seltenes Instrumentarium und „Klänge“ von verschiedenen Seiten zu beleuchten und zu präsentieren ist zur Leidenschaft der kreativen Musikerin geworden. Sie sieht darin eine große Bereicherung ihrer musikalischen Sprache und schafft es auch, das Publikum darauf neugierig zu machen. Inzwischen hat sie ein Stipendium erhalten, um praktisch und theoretisch über diese Klangräume zu forschen.

„Die Instrumente in Konzerten einzusetzen, ist aber noch einmal eine ganz eigene Herausforderung“, erläutert Effenberg, „denn jedes Instrument verlangt ein anderes Timing, eine andere Spieltechnik, andere Schlägel und hat eine andere Tonanordnung.“ Strenge Disziplin, die ihr aus einem intensiven Sportlerleben zu eigen ist, kommt ihr dabei zugute. Sie beherrscht ihren Körper perfekt, war sie doch achtmalige polnische Karatemeisterin, hat in dieser Disziplin eine Silbermedaille bei der Europameisterschaft und eine Goldmedaille beim Europa-Cup in Balaton/Ungarn erlangt.

Ihre Debüt-CD „Cuentame“ wurde 2013 in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk aufgenommen – begleitet von bedeutenden Musiker:innen aus der deutschen Jazz Szene. „Iza“, ihr zweites Album, enthält ausschließlich Eigenkompositionen. Darüber hinaus hat sie an mehreren CD-Produktionen mitgewirkt, so z.B. bei Aufnahmen der „Sisters in Jazz“, eine über mehrere Länder gut vernetzte Gruppe von Musikerinnen oder Quadro Nuevo. Ihr nächstes Album, eine Doppel-CD, produziert sie gerade mit dem Bayerischen Rundfunk. 22 Instrumente auf dieser CD stammen allein aus Effenbergs Sammlung. In manchen Stücken spielt sie auf einem großen Marimbaphon. „Das klingt wunderbar zusammen mit Array Mbira, Waterphone und Percussion“, meint Effenberg. „Leider konnte ich dieses Instrument längere Zeit nicht spielen, weil ein hochwertiges Marimbaphon mit Bässen und 5-oktavig unglaublich kostspielig ist. Seit November 2021 bin ich jedoch Yamaha-Künstlerin und kann dieses Instrument nun einsetzen.“

Bekannt wurde Izabella Effenberg mit dem Vibraphon, das aus Metallplatten besteht die von Resonanzröhren verstärkt werden und für sie lange Zeit „das beste Instrument überhaupt“ war. Sie war schließlich eine der ersten polnischen Musikerinnen, die es im Jazz verwendet haben. „Ich habe viel Bach gespielt, viel Klassik, auch Einzelnes fürs Vibrafon transkribiert, mir dann aber den Jazz-Vibraphonisten Bernard Maseli zum Privatlehrer genommen und gemerkt, dass ich meinen eigenen Weg suchen muss.“

Seit 2014 organisiert Sie zusammen mit Radek Szarek in der Metropolregion für dieses Instrument ein Festival mit vielen faszinierenden und abwechslungsreichen Gruppierungen, bei denen immer das Vibraphon im Mittelpunkt steht: „Vibraphonissimo“ ist der Titel des Festivals, zu dem sie auch einen Verein gegründet hat.

Aktuell findet ein Teil des Vibraphonissimo-Festivals 2022 statt – vier Konzerte sind im Juli in Nürnberg, Schwabach und Forchheim zu hören (www.vibraphonissimo.de). Am 1. Juli im Neuen Museum spielt das Nürnberger Percussion Ensemble unter der Leitung von Szarek und mit dem Gast Christopher Dell (Deutscher Jazzpreis 2021). Izabella selbst ist als Musikerin am 2. Juli im Ofenwerk Nürnberg zusammen mit „Triosence“ und Norbert Emminger zu hören. Am 3. Juli betreut sie als Organisatorin des Festivals das Konzert von Jan Freicher im Innenhof des Alten DG in Schwabach, wo eine 10-köpfige Formation aus Polen, der Schweiz und Deutschland mit zwei Vibraphonisten (Jan Freicher, Radek Szarek) das umfassende Werk Jan Freichers interpretiert.

Text: Sandra Hoffmann-Rivero, Kulturamtsleiterin der Stadt Schwabach

(https://www.metropolregionnuernberg.de/projekte/laufende-projekte/kuenstlerinnen-der-metropolregion-nuernberg/izabella-effenberg)

 

Fotos Walter Plachetta

21. Mai 2022: Bayerischer Europatag

Am Samstag, den 21. Mai 2022, von 11 bis 17 Uhr veranstaltet die Bayerische Staatskanzlei zusammen mit der Stadt Nürnberg einen Europatag in der Fußgängerzone rund um die Lorenzkirche in Nürnberg.

Wir sind dabei!

Die Vertretung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Franken hat ihren Stand im Pavillon Nr. 22. 

Neben umfangreichen Informationen über die Europäische Union stehen zahlreiche Aktivitäten für Kinder und Erwachsene auf dem Programm, darunter ein Glücksrad.

Wir freuen uns auf Ihr kommen!

Fotos Walter Plachetta

8. März: Internationaler Frauentag

Leider kann auch in diesem Jahr keine Veranstaltung der DPGF im Krakauer Haus anlässlich dieses Welttages stattfinden. Wir wollen aber eine angemessene Veranstaltung zu diesem wichtigen Thema nach Möglichkeit noch im 1. Halbjahr 2022 nachholen.

Schließlich ist dieser Tag, dieser 8. März nicht nur dazu da, Frauen mit Blumen zu beschenken; sicherlich gehört das auch dazu. Im Vordergrund steht jedoch der auch heute noch nicht abgeschlossene Kampf um die Rechte der Frauen, um Menschenrechte, um Gleichberechtigung von Männern und Frauen.

Das Wahlrecht für Frauen in Deutschland und in Polen besteht seit 1918, also erst seit gut 100 Jahren. Der Prozess einer wahrhaftigen Gleichberechtigung von Männern und Frauen „im realen täglichen Leben“ ist jedoch auch heute noch nicht abgeschlossen.
Ein Franke hat einmal gesagt: „Der Prozess der Gleichberechtigung wird erst dann abgeschlossen sein, wenn in wichtigen Entscheidungsgremien ebenso viel inkompetente Frauen wie inkompetente Männer vertreten sind“.

Obwohl Deutschland und Polen Mitglieder der EU sind, sind die Rechte der Frauen nicht nur in diesen beiden Ländern, sondern auch bei anderen EU-Mitgliedern sehr unterschiedlich geregelt. Und mancherorts gibt es sogar Bestrebungen, alte patriarchalische  Grundordnungen wieder einzuführen. Wenn die EU auch eine Werte-Union sein will,
dann wäre es an der Zeit, in dieser EU die Menschenrechte, die Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu gewährleisten.
Wir wollen mit unserer Veranstaltung im 1. Halbjahr zur Förderung des Bewusstseins über dem noch nicht abgeschlossenen Gleichberechtigungsprozess von Männern und Frauen beitragen.

Walter Plachetta

 
Fotos Walter Plachetta

Liebe Besucher der DPGF-Webseite,

leider suchen Sie vergeblich nach Informationen über unser traditionelles Weihnachtstreffen.

Auch in diesem Jahr mussten wir die Weihnachtsfeier aufgrund der Pandemievorschriften absagen. 

Als kleine Entschädigung möchten wir Ihnen einen Moment Zeit geben, um die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen.

In der Hoffnung, dass das neue Jahr ausnahmslos für alle gute Lösungen bringt, dass wir wieder eine Gesellschaft werden, 

wünschen wir Ihnen ein schönes, gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest und gesunde, gute Tage im Jahr 2022!

 
Fotos Walter Plachetta

Es war einmal in Nürnberg...

Fotos Walter Plachetta