In den letzten Tagen hat uns die Nachricht über den Tod von Dr. Karl Gerhard Schmidt erreicht. In den Nachrufen der Nürnberger Presse finden sich neben den Beileidsbekundungen an die Angehörigen und die Familie des Verstorbenen auch Zitate aus Äußerungen von Tadeusz Kantor, den Herr Schmidt viele Jahre lang als Mensch und Künstler unterstützt hatte. Ihm verdanken wir in Nürnberg eine Sammlung von Kantors Werken; hier fanden die Proben statt, und später die Weltpremiere des Stücks des großen Krakauer Theatermannes „Niech sczezną artyści“ („Die Künstler sollen krepieren“). Dr. Schmidt trug zur Gründung des Neuen Museums sowie des Instituts für Moderne Kunst in unserer Stadt bei, unterstützte zahlreiche Herausgaben und unvergessliche kulturelle Veranstaltungen. Viele Jahre lang war er Förderer der kulturellen Aktivitäten des Krakauer Turm Vereins e.V. So werden wir ihn für immer in Erinnerung als einen großen, unermüdlichen Mezen der polnischen Kunst und Kultur behalten. 

Foto: Dr. Schmidt mit dem Werk von Tadeusz Kantor aus der Serie „Schirme“ – Iwona Lompart.

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Franken e.V. wurde 1977 im schwierigen politischen Umfeld gegründet. Die damalige Diskussion um die sogenannten Ostverträge und damit verbundenen Verzichtserklärungen schlugen hohe Wellen.

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Franken wollte mit einigen Gründungsmitgliedern, die aus den ehemaligen deutschen Gebieten stammten, bewusst Zeichen der Versöhnung setzen.

Besonders das Gründungsmitglied Prinz Kraft-Alexander zu Hohenlohe-Oehringen (1925-2006) hat sich hier hervorragende Verdienste erworben. Als langjähriger erster Vorsitzender und später auch Ehrenvorsitzender hat er die Gesellschaft geprägt. Viele Jahre wurde er von der langjährigen zweiten Vorsitzenden, Frau Ursula Fischer-Schwanhäußer unterstützt.

In den letzten Jahren hat sich der Schwerpunkt verändert. Das Ende des kalten Krieges und die gemeinsame Mitgliedschaft in der EU hat Deutsche und Polen zu Partnern werden lassen. Ausdruck fand dies auch darin, dass verstärkt Polen wie auch insgesamt jüngere Menschen sich zur Mitarbeit in der Gesellschaft zusammenfanden.

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Der Mitgliedsbeitrag beträgt für

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Rentner/Schüler
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Ein Beispiel für die Verwendung unserer Spenden ist die langjährige Unterstützung des Montessori-Kinder-Rehabilitationszentrums in Krakau.